1

The biggest challenge (Nelson Mandela)

2

Die Fessel Erinnerung (Verfasser unbekannt)

3

Der Lebensbaum (Verfasser unbekannt)

4

Der Engel in dir (Rose Ausländer)

5

Der Engel (Christian Morgenstern)

6

Meditation: Die eigene Mitte finden (Osho)

7

Ich kann nicht Frieden machen (Ephides)

8

LIEBE – Installation leicht gemacht! (Verf. unbek.)

9

Psalm 23 (David/Martin Luther)

10

Manche Menschen wissen nicht (Petrus Ceelen)

11

Glaube (Thornton Wilder)

12

Indische Weisheit

13

Mutter Teresa

14

Osho

15

3 Antworten

16

In Liebe - Leben

17

Wenn ich mein Leben noch einmal leben könnte (Jorge Luis Borges)

 

The biggest challenge

 

Unsere tiefste Angst ist es nicht,

ungenügend zu sein.

 

Unsere tiefste Angst ist es,

dass wir über alle Maßen kraftvoll sind.

 

Es ist unser Licht, nicht unsere Dunkelheit,

das wir am meisten fürchten.

 

Wir fragen uns, wer bin ich denn,

um von mir zu glauben, dass ich brillant,

großartig, begabt und einzigartig bin?

 

Aber genau darum geht es,

warum solltest du es nicht sein?

 

Du bist ein Kind Gottes.

 

Dich klein zu machen nützt der Welt nicht.

 

Es zeugt nicht von Erleuchtung, sich zurückzunehmen,

nur damit sich andere Menschen um dich herum

nicht verunsichert fühlen.

 

Wir sind alle aufgefordert, wie die Kinder zu strahlen.

 

Wir wurden geboren, um die Herrlichkeit Gottes,

die in uns liegt, auf die Welt zu bringen.

 

Sie ist nicht in einigen von uns,

sie ist in jedem.

 

Und indem wir unser eigenes Licht scheinen lassen,

geben wir anderen Menschen unbewusst die Erlaubnis,

das Gleiche zu tun.

 

Wenn wir von unserer eigenen Angst befreit sind,

befreit unser Dasein automatisch die anderen.

 

Nelson Mandela

 

 

 

Es gibt Geschichten, die haben Zäune.

Sie engen ein und sperren aus.

Wenn wir uns ihnen fügen, geben sie uns begrenzte Sicherheiten.

Doch wenn wir weiterwollen, stehen sie uns im Weg.

Geschichten dieser Art, erzählen wir uns immer wieder selbst.

Wir nennen sie Erinnerungen.

Und oft erzählen wir uns selbst, was damals schlimm war und was uns verletzt hat.

Doch nicht, was uns befreit hat.

Erinnerung wird dann zur Fessel und unser Spielraum und unsre Sicherheit.

bleibt begrenzt.

 

 

 

Der Lebensbaum

 

Es gab einmal, vor langer Zeit, einen uralten Lebensbaum. Der hatte keine Lust mehr zu leben. Seine Äste waren dürr, die Rinde fahl und seine Blätter grau von den vielen Gedanken, die in ihm kreisten. Die Vögel, einst zahlreich und voller Freude, wurden immer weniger bis das freundliche Zwitschern der Vogelstimmen schließlich ganz verstummte. Der Lebensbaum hatte keine Kraft mehr; ausgezehrt und mutlos stand er einfach nur da, während der Frost des herannahenden Winters tiefer und tiefer in ihn kroch.

 

Doch dann geschah es. In der dunkelsten Minute seines ewigen Seins spürte er ein fremdartiges Pochen und Vibrieren in seiner Brust. Er öffnete die morsche Rinde und schaute in sein Inneres. Dort saß auf einem dünnen Ästchen ein kleines Vögelchen mit gelbem Gefieder.

 

Erstaunt fragte der Baum, wer es denn sei und wo es herkomme. Das kleine Vögelchen antwortete: „Ich bin schon immer hier und warte schon so lange darauf, dass Du meine Stimme hörst. Ich habe nicht die lauteste Stimme und werde deshalb leicht überhört. Aber das, was ich Dir zu sagen habe, ist aus der Liebe geboren, um Dich zu belohnen.

 

Der alte Baum war sehr erstaunt über die Worte des kleinen Vögelchens. Hatte er doch schon so viele Jahre Ausschau gehalten nach eben dieser Liebe. Bis zum heutigen Tag ohne Erfolg. Und da saß die Antwort auf all seine Fragen, auf all seine Sehnsüchte und Wünsche die ganze Zeit im Schutz seiner Borke und er hatte es nie bemerkt.

 

„Wie konnte das sein? Warum gerade jetzt ?“, fragte der uralte Baum das kleine Vögelchen.  „Weil es an der Zeit ist“, antwortete dies. Der Baum begann zu verstehen, fühlte zum ersten Mal einen Funken des Vertrauens.

 

„Nun, da du mich endlich in Dir gefunden hast, möchte ich Dir Dein Geschenk geben. Dieses wunderbare Geschenk, was schon so lange auf Dich gewartet hat.“, sagte das kleine Vögelchen.

 

Der Baum öffnete voller Freude seine knorrigen Äste und sprach: „Ja ich bin bereit es anzunehmen“. Und im gleichen Moment ging ein kräftiger Ruck durch die tiefsten Tiefen des uralten Baumes und ein goldenes Licht breitete sich langsam von den Wurzeln über den Stamm zu den Blättern aus. Alle Tiere im Wald hoben ihre Köpfe, um diesen Wunder beizuwohnen. Und auch sie wurden vom dem goldenen Licht erfasst, das wie ein sanfter Herzschlag zwischen ihnen vibrierte.

 

„Jetzt kann Dein wahres Leben beginnen“, sagte das kleine Vögelchen zu dem uralten Lebensbaum mit einem bezaubernden Lächeln.

 

Der Engel in dir

Freut sich über dein

Licht

 

Weint über deine Finsternis

 

Aus seinen Flügeln rauschen

Liebesworte

Gedichte Liebkosungen

 

Er bewacht

Deinen Weg

 

Lenk deinen Schritt

Engelwärts

 

 

Rose Ausländer

 

 

Der Engel:

 

O wüsstest du, wie sehr dein Antlitz sich
verändert, wenn du mitten in dem Blick,
dem stillen, reinen, der dich mir vereint,
dich innerlich verlierst und von mir kehrst!
Wie eine Landschaft, die noch eben hell,
bewölkt es sich und schließt mich von dir aus.
Dann warte ich. Dann warte schweigend ich,
oft lange. Und wär ich ein Mensch wie du,
mich tötete verschmähter Liebe Pein.
So aber gab unendliche Geduld
der Vater mir und unerschütterlich
erwarte ich dich, wann du immer kommst.
Und diesen sanften Vorwurf selber nimm
als Vorwurf nicht, als keusche Botschaft nur.

 

                                               Christian Morgenstern

 

 

Meditation - die eigene Mitte finden

 

Das Hara ist das Zentrum, von dem aus in das Leben  eintritt und es ist das Zentrum, von dem man aus stirbt und das Leben wieder verlässt. Das ist also der Kontrapunkt zwischen dem Köroper und der  Seele. Wenn du dich irgendwie nach links und  rechts schwanken fühlst und nicht weißt, wo deine Mitte liegt, beweist dies nur, dass du nicht mehr mit deinem Hara in Berührung bist. Also musst du diese Berührung wieder herstellen.

Leg dich abends, wenn du schlafen gehst, auf dein Bett und verschränke beide Hände über dem Punkt fünf Zentimeter unterhalb deines Nabels und drücke ein wenig. Fange nun an zu atmen, tief zu atmen, und du wirst spüren, wie sich dieses Zentrum mit dem Atem hebt und senkt. Spüre deine gesamte Energie dort, so als würdest du mehr und mehr schrumpfen und wärest nun nur noch als kleines Zentrum vorhanden - stark zusammen geballte Energie. Mach das einfach zehn, fünfzehn Minuten lang und schlafe dann ein.

Du kannst einschlafen, während du das machst; das wird sehr hilfreich sein. Dann geht das Zentrieren die ganze Nacht lang so weiter, geht das Unbewusste immer wieder dorthin und zentriert sich dort. Also wirst du die ganze Nacht über, ohne dass du es weißt, auf vielerlei mit deiner Mitte in tiefen Kontakt treten.

Und am Morgen dann schlage nicht sofort die Augen auf, wenn du merkst, dass der Schlaf verflogen ist. Lege deine Hände wieder dorthin, drücke ein wenig, fange an zu atmen; spüre erneut das Hara. Mache dies zehn oder fünfzehn Minuten lang weiter und steh dann auf. Mache das jeden Abend, jeden Morgen, und binnen drei Monaten wirst du anfangen dich zentriert zu fühlen.

Es ist ganz wesentlich, sich zentriert zu fühlen, denn sonst fühlt man sich zersplittert; dann ist man nicht  ?beisammen?. Dann ist man nicht in Form, denn ohne Mitte kann ein Mensch sich zwar dahinschleppen, aber er kann nicht lieben. Ohne eine Mitte kannst du alles mögliche in deinem Leben routinemäßig erledigen, aber niemals kreativ sein. Du wirst am Minimum, auf absoluter Sparflamme leben. Das  Maximum wird für dich ausgeschlossen sein. Nur wer sich zentriert, lebt am Zenith, am Gipfel, am Höhepunkt - und das nenne ich leben, wirklich leben.

 

Aus: Osho, A Rose is a  Rose is a Rose #18

 

 

 

Ich kann nicht Frieden machen

auf der ganzen Welt.

Aber ich kann dafür sorgen,

dass in mir selber Frieden ist.

Und ihn weitergeben

An meine Kinder,

an meine Eltern,

an die Menschen,

mit denen ich arbeite,

an die, welche ich treffe –

zufällig oder nicht zufällig.

Das ist meine Möglichkeit,

Frieden auf dieser Welt zu machen.

Nicht mehr und nicht weniger.

 

Ephides

 

 

 

LIEBE! INSTALLATION LEICHT GEMACHT

Anruf bei einer Hotline:

Anrufer: Hi, ich hab hier ein neues Programm, das würde ich gern auf meinem persönlichen System installieren. Es heißt LIEBE. Was soll ich denn da als erstes machen?

Hotline: Auf Ihrer Festplatte gibt es eine Partition, die heißt HERZ. Haben Sie die?

Anrufer: Ach so, das ist der Trick! Ich hab’s immer auf der Hauptpartition KOPF versucht. Na gut, ich probier das mal … Mist, HERZ ist aber ziemlich voll!

Hotline: Machen Sie mal den Task-Manager auf und gucken unter „Prozesse“. Was läuft denn da so?

Anrufer: Oh je, Alte_Verletzungen.exe, Groll.com, Geiz.com, Ablehnung.exe und lauter so Zeug. Vor allem Hass.exe – boah, das krallt sich fast den ganzen Speicher!

Hotline: Kein Problem. LIEBE wird vieles davon automatisch aus Ihrem Betriebssystem raushauen. Manches bleibt zwar im Hintergrund aktiv, wird aber keine anderen Programme mehr stören. Alte_Verletzungen.exe und Geiz.com müssen Sie aber vor der Installation selber vollständig löschen.

Anrufer: Nein! Das ist ein ganz wichtiges gutes altes Stück! Das hat mich Jahrzehnte gekostet, all die Komponenten dafür zu sammeln! Muss das wirklich raus?

Hotline: Ja, das ist unumgänglich. Gehen Sie ins Startmenü und suchen Sie Zubehör/Verzeihung. Das lassen Sie so oft laufen, bis Geiz.com und die Alten_Verletzungen vollständig raus sind.

Anrufer: Na gut, wenn’s sein muss. LIEBE ist mir einfach so sehr empfohlen worden, das Ding will ich unbedingt hier laufen haben! So, geschafft ... He! Da steht jetzt: „ERROR 490 – Programm läuft nicht auf internen Komponenten”. Was soll denn das?

Hotline: Nichts Schlimmes, ist ein altbekanntes Problem. Es bedeutet, dass LIEBE für externe HERZEN konfiguriert ist, aber auf Ihrem eigenen ist es noch nicht gelaufen. Das ist eine von diesen ganz komplizierten Sachen. Ich sag’s mal so: Sie müssen zunächst Ihr eigenes Gerät lieben, bevor es andere lieben kann.

Anrufer: Hä?

Hotline: Können Sie den Ordner Selbstakzeptanz finden?

Anrufer: Ja, hab ich.

Hotline: Wunderbar. Klicken Sie auf die folgenden Dateien und kopieren Sie die in den Ordner MEINHERZ, und zwar: Selbstvergebung.doc, Selbstschätzung.doc und Güte.txt. Außerdem bitte Selbstbeurteilung.exe aus allen Ordnern löschen und dann den Papierkorb leeren, sonst kommen die immer wieder zurück.

Anrufer: LIEBE installiert sich jetzt ganz von selbst. Ist das gut so?

Hotline: Ja, so gehört das. Nun sollte eine Nachricht auftauchen, dass sich LIEBE immer wieder neu lädt, so lange Ihre HERZ-Festplatte läuft. Sehen Sie diese Nachricht?

Anrufer: Seh ich. Ist die Installation nun abgeschlossen?

Hotline: Ja, aber denken Sie dran, dass Sie bis jetzt nur die Basisversion installiert haben. Sie müssen sich nun mit anderen HERZEN vernetzen, damit Sie an die Upgrades rankommen.

Anrufer: Ok. Klasse! Mein HERZ lädt gerade eine wunderschöne Melodie. Auf meinem Bildschirm läuft Lächeln.mpg. Wärme.exe, Friede.exe, Zufriedenheit.doc und lauter so Sachen breiten sich gerade im Speicher aus. Fühlt sich gut an!

Hotline: Fein. Damit ist LIEBE installiert und läuft. Von diesem Punkt an sollten Sie gut alleine weiterkommen.

Anrufer: Jetzt brauchen Sie sicher meine Kontonummer wegen der Abbuchung.

Hotline (lacht): Nein, LIEBE ist Freeware. Geben Sie das Programm bitte an jeden weiter, den Sie treffen, mit allen Komponenten. Die Leute werden es dann ihrerseits weiterverbreiten, und ich wette, dass Sie dann von denen eine Menge ganz feiner neuer Module zurückbekommen.

Anrufer: Gebongt, will ich gern machen. Vielen Dank für Ihre Hilfe.


(Verfasser unbekannt)

 

Psalm 23

 

Der Herr ist mein Hirte

mir wird nichts mangeln.

Er weidet mich auf einer grünen Aue

und führet mich zum frischen Wasser.

Er erquicket meine Seele.

Er führet mich auf rechter Straße um seines namens Willen.

Und ob ich schon wanderte

im finstern Tal,

fürchte ich kein Unglück;

denn DU bist bei mir,

DEIN Stecken und Stab trösten mich.

DU bereitest vor mir einen Tisch 

im Angesicht meiner Feinde.

DU salbest mein Haupt mit Öl

und schenkst mir voll ein.

Gutes und Barmherzigkeit werden mir folgen mein Leben lang

und ich werde bleiben im Hause des Herrn immerdar. 

 

 

David (dtsch.Übersetzung: Martin Luther), Die Bibel

 

 

 

Manche Menschen wissen nicht,

wie wichtig es ist,

dass sie einfach da sind.

 

Manche Menschen wissen nicht,

wie gut es tut,

sie nur zu sehen.

 

Manche Menschen wissen nicht,

wie tröstlich

ihr gütiges Lächeln wirkt.

 

Manche Menschen wissen nicht,

wie wohltuend

ihre Nähe ist.

 

Manche Menschen wissen nicht,

wieviel ärmer

wir ohne sie wären.

 

Manche Menschen wissen nicht,

dass sie ein Geschenk

des Himmels sind.

 

Sie wüssten es,

würden wir es ihnen sagen!

 

(Petrus Ceelen)

 

 

 

Glaube ist ein sich stets erweiternder Teich von Klarheit, von Quellen gespeist, die jenseits des Bewusstseinsrands entspringen.

Wir alle wissen mehr als das, wovon wir wissen, dass wir es wissen.

 

(Thornton Wilder)

 

 

 

Es gibt nur einen Augenblick, in dem wir tatsächlich handeln und etwas verändern können, und das ist jetzt – dieser Augenblick. Gedanken an das, was war oder sein wird, rauben nur Kraft. Tu es oder lasse es – dazwischen gibt es nichts.“

 

 

 

„Tadele nicht den Fluss, wenn Du ins Wasser fällst.“

(indische Weisheit)

 

 

Verbreite Liebe, wo immer du hingehst: Zuerst in deinem eigenen Haus. Gib deinen Kindern Liebe, deiner Frau oder deinem Mann, deinem Nachbarn von gegenüber….Lass nie jemanden zu dir kommen, ohne ihn besser und glücklicher wieder gehen zu lassen… und liebe auch dich, und lass dich lieben - auch deine Schattenseiten. Denn wo Schatten ist, ist auch Licht.
                                                   (Mutter Teresa)

Als Mutter Teresa gefragt wurde, weshalb sie all das auf sich nehme, antwortete sie. „Ich habe den Hitler in mir entdeckt“.

 

 

Die Wahrheit ist einfach; deshalb ist Unschuld nötig und nicht Wissen.

Deshalb ist ein reines Herz nötig, nicht ein Kopf voller Information.

Deshalb ist Liebe nötig und nicht Logik.

 

(Osho)

 

 

3 Antworten

Gott gibt nur 3 Antworten auf eine Bitte:

1.       „Ja.“

2.       „Noch nicht.“

3.       „Ich habe etwas Besseres für dich.“

 

 

Hallo Jo,

warum ist es den Menschen so wichtig zu "wissen", dass sie geliebt werden?

Warum vertrauen sie nicht ihrem Gefühl sondern verlangen nach sichtbaren Beweisen?

Wie fühlt sich Liebe überhaupt an - wie zeigt sie sich?

Dass du lebst, lässt dich am stärksten wohl die Liebe spüren - intensiver als jedes andere Gefühl. Die Liebe hat unendlich viele Gesichter!

Sie zeigt sich durch die Mutter, die tröstend ihr Kind in den Armen wiegt. Durch den Freund, der genau zur richtigen Zeit anruft, weil er "so ein Gefühl" hatte. Und gemeinsam im Erleben besonderer Momente - die Geburt, eine bestandene Prüfung oder eine erlösende Nachricht.

Das alles sind Zeichen der Liebe - wir erleben sie in uns selbst und wir spüren sie durch andere.

Wie hast du die Liebe in deinem Leben bisher erfahren? Du bist ein soziales Wesen. Deine Familie, deine Freunde und jede einzelne Begegnung in deinem Leben haben dich geprägt. Im Zusammenspiel mit deinen Erlebnissen bist du
zu dem Menschen geworden, der nun diese Zeilen liest.
 

Deine sozialen Netzwerke spiegeln dich und dein Verhalten wieder. So regen sie dich an, gewisse Punkte in deinem Leben genauer anzuschauen. Du kannst dich daran orientieren und wirst dir deines Wirkens anhand der Reaktionen deiner Umwelt bewusst.

Fragst du dich jetzt, was das alles noch mit Liebe zu tun hat? Sieh die Liebe in dem, was sie bewirkt - geliebt zu werden gibt dir das Gefühl von Geborgenheit und Sicherheit. Danach streben wir, denn es bedeutet uns Glück und Zufriedenheit.
Liebe ist eine Bestätigung für dich und wie du bist.

Alles, was du zum Leben brauchst, findest du in dir. Durch die Resonanz mit dem Außen wirst du dir darüber bewusst. Liebe ist die Verbindung, der Kanal. Über diesen Weg kannst du geben und auch bekommen.
Und nun verliebst du dich in einen Menschen, in dessen Nähe du dich besonders wohl und sicher fühlst. Dieser Mensch hat das, was du nicht hast und du kannst, was er nicht kann. Zusammen ergänzt ihr euch und passt "perfekt" zueinander...

Hier zeigt sich die Liebe! Eine glückliche Partnerschaft zeigt sich darin, dass beide
Partner für sich selbst stehen und mit sich im Einklang sind. Keiner braucht den anderen, um im Gleichgewicht zu sein. Das war vielleicht nicht immer so...
Oftmals findet sich ein Paar, weil beide Menschen in dem anderen etwas sehen, was ihnen selbst fehlt, was sie bewundern oder vedrängt haben. Diese Liebe kann sich weiterentwickeln oder auch enden.

Willst du dich seiner Fähigkeiten bedienen, dann wird dir dieser Mensch jeden Tag aufs Neue vorführen, was du nicht kannst und du nicht hast. Mit der Zeit wird es dich immer wütender machen und du fühlst dich schlecht und unvollkommen.

Miteinander weitergehen und sich gegenseitig unterstützen, das macht eine sinnvolle Partnerschaft aus. Dieser Mensch soll nicht das fehlende Stück in deinem Wesen sein, sondern dir aufzeigen, was du an dir selbst ablehnst.

Ich sehe was, was du nicht siehst...

Durch den Partner können "blinde Flecken" liebevoll aufgedeckt werden. Wenn ihr beide ehrlich miteinander umgeht, werdet
ihr daran gemeinsam wachsen. Zuhören und verständnisvoll miteinander umgehen ermöglicht diesen Prozess.

Eine Auseinandersetzung in der Partnerschaft bedeutet, dass ein Thema angesprochen wurde und nun aufgearbeitet werden kann. So fühlt es sich nicht kräftezehrend an sondern wirkt erlösend und stärkend.

Wenn es zu Streit und Unverständnis kommt, dann ist dies ein Zeichen dafür, dass ein "wunder Punkt" angesprochen wurde. Manche Erfahrungen sind so schmerzhaft, dass sie verdrängt werden. Dann braucht es Zeit und noch mehr Liebe, um zu heilen.

Man urteilt leicht, dass jemand "nicht einsehen will", aber viel wichtiger ist zu schauen, warum er es eventuell gar nicht sehen kann! Solche Erlebnisse lassen sich nicht unter Druck aufarbeiten und lösen sondern durch Vertrauen und Verständnis.

Dankbarkeit ist ein wundervolles Geschenk

Empfinde Dankbarkeit für alles, was dich weitergebracht hat. Ob es nun "glückliche Zufälle" oder schmerzhafte Erfahrungen waren, in der Dankbarkeit zeigt sich das bewusst gewordene und die Wertschätzung für das, was dir widerfahren ist.

In der Dankbarkeit spiegelt sich die Lösung. Bist du deinem Partner dankbar dafür, dass er zu dir steht und auch deinen Launen mit Liebe begegnet? Unterstützt er dich in deinen Entscheidungen und ist manches durch ihn erst möglich? Danke!

Nicht alles löst sich immer nach deiner Vorstellung, aber es ist sicher genau das, was du in diesem Moment brauchst. Deine Wünsche werden jedoch mehr und mehr zu dem, was du bekommst, je bewusster du dir darüber wirst, was dir wirklich gut tut.

Geben und Nehmen - Schlüssel zu einer erfüllten Partnerschaft

In einer Partnerschaft gehört das Geben und Nehmen dazu wie die Luft zum Atmen. Aber nicht jeder Tag ist Friede, Freude, Sonnenschein und es fällt nicht immer leicht zu geben, ohne dafür eine Gegenleistung zu erwarten.

Befreie dich aber von dieser Haltung und erfahre, dass dir dein Partner ohne Aufforderung und Erwartung viel mehr geben wird. Auch dein Partner möchte dir immer von Herzen geben, so wie du ihm von Herzen gibst.

Du hast dir diesen Menschen gewählt, weil er genau so ist, wie er ist - mit allen Ecken und Kanten. Vieles verändert sich mit der Zeit, aber dieser Mensch ist immer noch das Wesen, welches dich tief in deiner Seele zum Klingen gebracht hat.

Die Menschen, die dich lieben, fügen dir nie Schmerzen zu. Was schmerzt, ist die Tatsache, dass Menschen die dich lieben, deinen wunden Punkt ansprechen, damit du ihn heilen kannst. Das bringt dich weiter und dafür hast du liebende Menschen um dich!


In Liebe - Leben


PS.

Das tiefe Gefühl der Verbundenheit, ob in der Familie, im Freundeskreis oder im Austausch mit Menschen, von denen du dich verstanden fühlst, lässt dich Liebe spüren.

"Das Leben antwortet" findet diese Menschen, so wie es auch dich gefunden hat.

Du bist mit all diesen Menschen verbunden. Menschen, die mehr wissen wollen und die Fragen stellen. Die nächste große Frage ist schon gestellt und diesmal geht es genau um dieses Gefühl der Verbundenheit! Du bist nicht allein, das Leben verbindet uns...

 

 

 

Wenn ich mein Leben noch einmal leben könnte,
im nächsten Leben würde ich versuchen, mehr Fehler zu machen.
Ich würde nicht so perfekt sein wollen,
ich würde mich mehr entspannen,
ich wäre ein bisschen verrückter, als ich es gewesen bin,
ich würde viel weniger Dinge so ernst nehmen,
ich würde nicht so gesund leben,
ich würde mehr riskieren,
würde mehr reisen,
Sonnenuntergänge betrachten,
mehr bergsteigen,
mehr in Flüssen schwimmen.

Ich war einer dieser klugen Menschen,
die jede Minute ihres Lebens fruchtbar verbrachten;
freilich hatte ich auch Momente der Freude,
aber wenn ich noch einmal anfangen könnte,
würde ich versuchen, nur mehr gute Augenblicke zu haben.
Falls du es noch nicht weißt,
aus diesen besteht nämlich das Leben.
Nur aus Augenblicken;
vergiss nicht den jetzigen.

Jorge Luis Borges